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Trilogie der Spiralen

Marburg


Trilogie der Spiralen

Maße und Material
9-11 cm hoch, 9-13 cm breit, 5,5-7 cm tief. 1-2 kg
Speckstein

Die Künstlerinnen
Das Kunstwerk wurde von zwei blinden jungen Frauen geschaffen, die die Carl-Strehl-Schule auf dem Campus der blista (Blindenstudienanstalt) in Marburg besuchen bzw. besuchten: Luisa Carl und Ilayda Basaran. Es entstand in der „Werkstatt 27“, einem angeschlossenen kreativen Freizeitangebot, in dem die Schüler und Schülerinnen künstlerisch mit Ton und Speckstein arbeiten können. Ilayda Basaran hat die hellbraune und grüne Spirale gefertigt, Luisa Carl die braune - sie beschlossen, ihre Einzelobjekte zu einer "Trilogie der Spiralen" zusammenzufügen: ein Kunstwerk nicht nur zum Ansehen, sondern zum Anfassen, zum Spüren und Fühlen.

Das Kunstwerk
Eine Spirale wirkt zunächst, als wäre sie gespalten, zerteilt in zwei Hälften mit einem unüberwindbaren Zwischenraum. Erst wenn man den Stein von allen Seiten betrachtet, wird er wunderschön, mit weichen, abgerundeten Kanten. Erst bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass alles zusammenhängt. Wie bei uns Menschen: Auch wir sind alle unterschiedlich und eine Behinderung scheint manchmal eine unüberwindbare Grenze darzustellen, doch tatsächlich findet man Verbindungen! Spiralen zeigen auch Vielfalt, sind alle ganz unterschiedlich - doch letztlich sind es alles Spiralen.

Weitere Infos bzw. Kontakt zu den Künstlerinnen erhalten Sie bei ines.hurrelbrink@lebenshilfe.de oder angelika.magiros@lebenshilfe.de.

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